• W42

     

     

     

    14. Jahrgang                42             Dezember  2011 

    Unregelmässiges Blatt, für und von Überlebenden eines Hirntraumas. Unabhängig von politischen Parteien und Religionen. 

    Der Autor ist allein für seine Artikel verantwortlich.

    Kontakt :  Erwin Junker    Rte des Aunaires 31B     CH 1870 Monthey   ) 024.472.38.37     E-mail : junkererwin@bluewin.ch

    Internet :  http://warum-nicht.eklablog.com/  

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    Grüezi mitenand ! 

     

    Es wird das letzte Mal sein, dass ich mit diesen Worten beginne. In meinen Entschlüssen zum Jahresende habe ich - unter anderem - beschlossen das "Grüezi mitenand" durch einen Leitartikel zu ersetzen. Noch muss ich dazu jedes Mal ein Thema finden und im Stande sein mindestens zwanzig Zeilen zu "legen". Wir werden sehen…

    Wenn alles geklappt hat, solltest Du diese Nummer zwischen Weihnacht und Neujahr erhalten. Obschon ich sie schon auf der ersten und letzten Seite anbringe, hier nochmals meine besten Wünsche fürs 2012. Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen ! Erlaube mir, dass ich noch diesen chinesischen Wunsch beifüge : "Das die Flöhe von tausend räudigen Hunden den Arsch desjenigen besiedeln, der auch nur eine Sekunde deines Lebens im 2012 verpfuscht und dass seine Arme zu kurz seien um sich zu kratzen..."  

    Wie ich oben gesagt habe, werde ich einige kleine Dinge an meinem Warum nicht ? ändern. Vielleicht hast Du einige Änderungen im Titel des Bulletins und in den Artikeltiteln schon festgestellt ? Ich habe noch zwei-drei andere in Vorbereitung, Du wirst es in den nächsten Nummern entdecken.

    Ein anderer meiner Entschlüsse, das Warum nicht ? wird jedes Mal auch im Internet erscheinen. Es ist sogar schon der Fall seit der letzten Nummer, unter der Adresse : http://warum-nicht.eklablog.com/.   

    Ich hatte es schon im einen oder anderen meiner Blogs versucht, war aber nicht zufrieden damit. Diesmal glaube ich, dass es mir besser gelungen ist… Sicher nicht so gut wie es die grossen Magazine und Tageszeitungen machen, ich arbeite aber mit meinen Mitteln, auf einer Gratisplattform. Nicht dass ich im Sinn habe die Papierausgabe aufzugeben, nein, aber da sich Internet immer mehr verbreitet, dachte ich, dass der eine oder andere meiner Leser, vor allem im Ausland, sich damit begnügen wollen das Warum nicht ? im Netz zu lesen. Sag mir was Du vom Resultat hältst und gegebenenfalls ob Du das Bulletin in Zukunft im Internet lesen willst ? Das Porto ist so teuer geworden ! Es gibt keine kleinen Einsparungen !

    Recht schöne Festtage und aufs nächste Jahr !    

                                                                                  Erwin  

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    Origineller Pressespiegel     
     

     

     

     

    Veröffentlicht am 19. Juli 2011

     

    Eine Taube nimmt, seit drei Jahren, jeden Tag dasselbe Ferryboat.

     

    Obschon Tauben von Natur wild leben, haben sie sich - manchmal - an menschliche Gewohnheiten angepasst. Die Besatzung eines New-Yorker Ferry hat  eine ultra-soziale Taube entdeckt welche den Lebensrhythmus der New-Yorker angenommen zu haben scheint: Ferry, Arbeit, Schlafen. Die Taube, welche von der Besatzung Tony getauft wurde, reist seit drei Jahren auf demselben Ferry.

     

    Sie benützt die Fähre nur zu Stosszeiten. Tony hat inzwischen mit den Passagieren Bekanntschaft gemacht, laut der Besatzung "teilt" sie Freundschaftsmomente mit ihnen und hat das tägliche Rendezvous nie verpasst, sogar bei grossem Sturmwetter ist sie dabei. Sie ist die inoffizielle Maskotte des Ferrys, die Besatzung hat ihr sogar eine Seite im Facebook errichtet. 

     

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                   Veröffentlicht :

     

    "Marquise" ist ein Dampfauto, 1884 von den Franzosen de Dion Bouton und Trépardoux hergestellt.  Es hat 1887 das erste Autorennen der Welt gewonnen. Zwischen Paris und Neuilly mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 km/h. Am 19. August 2007, ist die "Marquise" für 3'520'000 $ durch Gooding & Company M-Auctions  versteigert worden. M-Auctions, entspricht für alte Automobile Firmen wie Sotheby's oder Christie's, wird an den 6. und 7. Oktober 2011 in  Hershey, Pennsylvanien, das älteste Automobil der Welt versteigern.  Dieses "De Dion Bouton und Trépardoux Rücken an Rücken" ist das älteste Motorfahrzeug das noch im Stande ist zu fahren. Die hundertsiebenundzwanzigjährige (zu Ehren der Mutter des Grafen De Dion) die "Marquise" genannt, erreicht 60 Stundenkilometer und verfügt über vier Sitzplätze. Ein Tank für 150 Liter Wasser erlaubt eine Autonomie von 30 Kilometer (Daimler und Benz wird zwei Jahre später ein Petrolgas Motor erfinden). Am Ende des XIXen Jahrhunderts musste man geduldig sein um sein "Automobil" in Gang zu bringen: nahezu Dreiviertelstunden waren notwendig um den Heizkessel mit Holz, Papier und Kohle zu erhitzen.

    Die Idee zu diesem Dampfauto kam dem Grafen de Dion als er Weihnachtseinkäufe in einem Spielzeuggeschäft machte und dort mit Faszination eine mit Dampf betriebene Modelllokomotive sah frug er nach dem Hersteller. Es handelte sich um George Bouton und sein Schwiegerbruder Charles Armand Trépardoux, Spezialisten in Heizkessel. Als die Firma "Etablissements De Dion Bouton et Trépardoux" gegründet war, erstellte das Trio 1883 einen ersten dreirädrigen Dampf-Prototyp bevor es ein Jahr später zum Vierrädrigen überging. "La Marquise" war geboren. Bis zum heutigen Tag hatte sie vier Besitzer. Einer von ihnen hat sie 81 Jahre lang behalten.

    Laut dem  Auktionator  sei  die Maschine sehr schwer zu handhaben.  Man muss wissen, dass die "Marquise" keine Aufhängung besitzt.  Die Metallräder sind mit feinen Gummistreifen besetzt, das Ganze gibt  dem Fahrzeug eine approximative Strassenhaltung. Ein letzter  Nachteil, sein Preis: die schöne Französin soll heute zwischen 2 und 2,5 Millionen Euros kosten.

        

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    05.08.2011, PP Unterfranken

    Mit Rollskiern zum Benzinholen – ungewöhnliche Begegnung auf der Autobahn

     

    Eine äußerst ungewöhnliche Begegnung hatte in dieser Woche eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck auf der A 71. Den Beamten kam nämlich auf dem Seitenstreifen ein sportlicher junger Mann entgegen, der auf sogenannten Rollskiern unterwegs war. Wie sich herausstellte, hatte er wegen eines liegengebliebenen Autos von einer Tankstelle Benzin geholt.

    Die Verkehrspolizistin und ihr Kollege waren am Mittwochnachmittag informiert worden, dass sich zwischen der Anschlussstelle Mellrichstadt und der Landesgrenze Thüringen möglicherweise ein Unfall ereignet hatte. In diesem Bereich stand nämlich ein Auto mit Warnblinklicht auf dem Seitenstreifen. Als die Streifenbesatzung am Ort des Geschehens eintraf, stellte sich heraus, dass jungen Leuten aus Norwegen auf der Heimfahrt das Benzin ausgegangen war. 

     Nachdem die Fahrzeuginsassen erklärt hatten, dass bereits Nachschub unterwegs sei und das Auto auch völlig ordnungsgemäß abgesichert und abgestellt war, setzten die Beamtin und ihr Kollege ihre Streife fort. Schon nach knapp 200 Metern wurden sie auf einen völlig ungewöhnlichen Verkehrsteilnehmer aufmerksam. Ihnen kam nämlich auf dem Seitenstreifen ein junger Mann entgegen, der auf sogenannten Rollskiern unterwegs war und der sich dabei kräftig mit seinen Stöcken anschob. 

    Wie sich herausstellte, war es die Pannenhilfe, auf die seine Begleiter in dem liegengebliebenen Auto so dringend warteten. Der junge Mann hatte einen Benzinkanister bei sich, den er sich auf der nahegelegenen Rastanlage Mellrichstädter Höhe besorgt hatte. 

    Der Rollskifahrer wurde natürlich gestoppt und ihm erklärt, dass er so auf der Autobahn nicht unterwegs sein dürfte. Der junge Mann zeigte sich auch sofort einsichtig und akzeptierte ohne Murren das Verwarnungsgeld, das er wegen seiner sportlichen Betätigung auf der Autobahn zahlen musste. Zu Fuß ging es dann außerhalb der Autobahn weiter zu seinen Freunden. Nachdem das Auto wieder Kraftstoff hatte, ging es direkt zur nächsten Tankstelle und von dort aus weiter in Richtung Heimat.

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    Auszüge aus meinen Jugenderinnerungen "Erzähle, Opa, erzähle"

    (Fortsetzung)

     

    Meine vier Musketiere

     

    Der erste ist Dominique (so genannt in Erinnerung an meinen Grossvater, Domenico). Er ist am vierten Oktober 1956, in der Entbindungsstation des Spitals von Lausanne, mit einem grossen Siegesschrei in meinen Roman, denjenigen meines Lebens, hineingeplatzt.

    Ich war stolz wie ein Pfau, dass ich im Stande gewesen war ein neues Leben mit zu erschaffen !

    Stell Dir vor, ich bin Vater !

    Dieses kleine Wesen, so zerbrechlich, so schön, macht dank mir,  oder wegen mir,  die ersten Versuche im "Bel canto" ! 

    Der zweite, Serge, (russische Vorgeschichte meines Vaters) ist am siebenten April 1960 in die Geschichte eingedrungen, auch er im Spital von Lausanne, man wechselt die gewinnende Equipe nicht…

    Vater werden ist also nicht eine Gewohnheitssache, ich war nicht weniger stolz als für den Ersten !  Das Entzücken vor dem neuen Leben ist ebenso gross !  Er auch, ist der schönste, er auch erfüllt mich mit Freude.

    Um bei meinen Analogien à la Alexandre Dumas zu bleiben, hatte mein zweiter Musketier etwas von Athos, besonnen, ruhig, immer dazu geneigt zu schlafen. Er hat uns grosse Angst gemacht, in den ersten Tagen schon, musste man sein Blut gegen Hämoglobin wechseln, das im besser bekam. Schon war er wählerisch, hatte sein erstes Blut Käsegeschmack... ? 

    Es stimmt schon, widriges Geschick verstärkt die Bande und die Angst zu verlieren was uns eben erst geschenkt wurde vergrössert die Liebe. Ja, eine Abstufung ist möglich ! 

    Mein drittes Musketier war eine, Myriam (es war wegen der Schönheit des Namens) später habe ich entdeckt, dass Myriam die jüdische Übersetzung von Maria ist, Maria wie meine Grossmutter Maria D'Arsié. Wie ihre Brüder hat sie Lausanne und sein Spital ausgesucht um ihren triumphalen Einzug in mein Abenteuer zu machen. Sie traf am siebenundzwanzigsten Februar 1965 ein, vermeidet somit knapp das Datum vom 29. das sie ein Jahr auf vier um Ihren Geburtstag gebracht hätte !

    Dank gelehrten Berechnungen und tiefen Studien haben wir eine unfehlbare Methode entdeckt ein weibliches Musketier zu fabrizieren.         Ich habe diese Methode nie patentieren lassen, ich wollte nicht, dass dies zu bekannt wurde und dass unsere Musketier "Milady" kopiert wird…

    Ein drittes Kind, eine dritte Freude ebenso intensiv wie die Vorherigen, ein dritter Stolz, eine neue Bewunderung ! 

    Wenn die Personen aus Alexandre Dumas mich irgendwie in meinem Bericht inspiriert haben, ist es vielleicht wegen einer bestimmten Komplizenschaft die zwischen meinen Musketieren bestand. 

     

     

    Es wird gezügelt…

     

    Nachdem wir geheiratet hatten, hat Lausanne, in unserer ersten Wohnung, ein Studio, unser frisches Glück in Schutz genommen.

    Als die Familie sich vergrösserte, wurde es ein wenig eng. Zur selben Zeit habe ich meine Arbeit gewechselt, ich habe meine Stelle als Magazinier in einer Lausanner Autogarage aufgegeben für eine Stelle bei einem Autoersatzteilgrossisten in Bern. Wir mussten also sowieso zügeln.

    In Bümpliz, bei Bern haben wir uns in unserer zweiten Wohnung niedergelassen. Frag mich nicht warum wir nach kurzer Zeit ein drittes Mal gezügelt haben, wahrscheinlich weil wir Lust hatten in einem Hochhaus zu wohnen… das war in Bethlehem bei Bern.

    Im Hafen von Pully, am Genfersee haben wir das Anker ausgeworfen um in unserer vierten Wohnung Quartier zu nehmen.  Ich habe wieder einmal meine Arbeit gewechselt um ein Vagabundenleben anzufangen, ich wurde Reisevertreter. 

    Als ich später, auf eigene Rechnung, eine Möbel en gros Firma gründete, mietete ich in Lausanne Geschäftslokale, mit unserer Wohnung Nummer fünf. 

    Hier kann ich unser "Zweitwohnung" einfügen, ein rustikales Chalet oberhalb von Les Diablerets, das macht Nummer sechs.  

    Deine Grossmama hat schon immer vorgezogen in den Bergen zu wohnen, sie fühlte sich dort viel besser, somit war sie glücklich, als ich mein Geschäft aufgegeben hatte, dass ich Les Diablerets wählte um unseren siebten Schlupfwinkel einzurichten.

    Als die Besitzerin des Chalets wo wir in Les Diablerets wohnten den Mietzins erhöhen wollte, unter der Begründung, dass wir hier gute Luft und schöne Sicht hatten, machten wir wie Peter Ustinov, wir verliessen den Ort.   

    Etwas weniger hoch, aber trotzdem in den Bergen, auch in der guten Luft, befand sich unser achter Wohnsitz, in Le Sépey.

    Neue Änderung, ich habe wieder auf eigene Rechnung angefangen, wieder in Möbel en gros und es ist die Wohnung Nummer neun in Ollon.

    In Bex haben wir unsere Zelte - unsere Wohnung Nummer zehn -  aufgeschlagen. Als der Besitzer das Haus verkaufen wollte, mussten wir's verlassen.

    In unserer elften Niederlassung, einer Villa in Châteauneuf im Wallis hat die heimtückische Hirnblutung meiner beruflichen Tätigkeit ein abruptes Ende bereitet. Was uns gezwungen hat einmal mehr zu zügeln, für etwas kleineres und billigeres. 

    Die zwölfte Wohnung befand sich auch in Châteauneuf, eine Strasse neben der elften. 

    Um in die Nähe unserer Kinder zu kommen, haben wir unsere dreizehnte Wohnung, ohne den Kanton mit den dreizehn Sternen zu verlassen,  in Monthey eingerichtet. Dreizehn ?  Bringt das Glück…  ?        

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    REZEPT FÜR EIN NEUES JAHR

     

    Man nehme 12 ganze Monate,
    reinigt sie von jeglichem Groll und Neid
    damit sie so frisch und sauber als möglich werden.
    Schneide jeden Monat in Schnitten von 28, 30 oder 31 Stücken,

    dann füge langsam jedem Stück
    einen Splitter Courage... eine Prise Vertrauen... 

    einen Löffel Geduld… und eine Kelle Arbeit bei.
    M
    ische alles mit einer grosszügigen Portion Hoffnung,

    Treue und Sanftheit.
    Mit einer Spur Träumereieiner Schale Lachen 

    und einer vollen Tasse guter Laune würzen.
    Gebe das ganze auf eine grosse Platte Liebe
    und zum Schluss...

    Verziere mit einem Lächeln... Serviere mit Zärtlichkeit
     
    Jetzt hast Du 365 Tage

    um mit viel Liebe zu geniessen. 

      

      Anonym im Netz gefunden 

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    Dominique's Eskapaden 

     

    Während unseren letzten Ferien, im vergangenen September habe ich alle Brücken welche die Ardèche überspannen holographiert, es sind insgesamt 55. Die Quelle der Ardèche befindet sich in 1467 Meter Höhe, nach 120 Km  wirft sie sich in Pont-Saint-Esprit (Gard) in die Rhône. In der Schlucht kann bei Hochwasser der Pegel mehr als 20 Meter steigen. Dadurch sind zahlreiche Brücken zerstört worden, später wurden sie wieder aufgebaut. 

    Die letzte dieser Brücken ist diejenige der Bahnlinie von Ardèche nach Gard, zu bemerken: nur Güterzüge befahren diese Linie, Ardèche ist das einzige französische Departement ohne Personenzüge.

    Hier drei von den 234 Fotos die ich gemacht habe.

     

    Hängebrücke von Saint-Martin-d’Ardèche (1905)

     

     

     

     Teufelsbrücke in Thueyts (18. Jahrhundert)

     

     

    Viadukt von Vogüé (1878), seit 1969 ist diese Bahn 

    nur noch eine touristische Attraktion.

     

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    Die Eskapaden von Dominique

    Lösung des Rätsels aus der letzten Nummer

     

    Foto 1

    Buddhistischer Tempel He Hua in Amsterdam

    Auch bekannt unter dem Namen Tempel von Zeedijk, nach der Strasse wo er sich befindet. Es ist ein chinesischer humanistisch-buddhistischer Tempel, im traditionellen chinesischen Styl, im Jahr 2000 erbaut. Seither haben sich im ganzen Quartier chinesische Läden installiert, so dass es zum wahren Chinatown von Amsterdam wurde.

    Foto 2

    Ching Tsai Lao Pagode in Paris

    1928 von Ching Tsai Loo erbaut, ein Sammler, der seinen herrschaftlichen Wohnsitz aus dem 17. Jahrhundert zu einem chinesischen Haus umgebaut hatte. Er war Händler von chinesischen Antiquitäten, seine Nachkommen haben das Geschäft fortgesetzt.

    Foto 3

    Sitz der Banque nationale Luxembourg

    Der Turm der Bank und staatlichen Sparkasse, place de Metz, ist zum Wahrzeichen der Bank sowie zu einem der Symbole der Stadt Luxembourg geworden.   

     

     

     

     

     

    In der letzten Nummer, im Artikel "Galerie Angeschlagener" Dario Moreno, ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich habe gesagt eine "bar-mitzvah" sei eine jüdische Heirat. In Wirklichkeit handelt es sich um einen, im Leben der jüdischen Burschen sehr wichtigen Ritus. Das 13. Altersjahr ist das Alter der religiösen Volljährigkeit, ab diesem Alter muss er die Befehle ausführen.

    Weiteres im Internet (französisch)  :

    http://www.femininmasculin.culture.fr/Les-rites-de-passage/La-construction-du-genre/La-bar-mitzvah/La-bar-mitzvah

    Besten Dank der Leserin die mich darauf aufmerksam gemacht hat.  

     

                                                                                Erwin  

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    Galerie Angeschlagener 

    Berühmte Leute die einen Hirnschlag  erlitten 

     

    CLAUDE LÉVEILLÉE

     

    einer der grössten Namen unter den Chansonsänger von Quebec, hat unter anderem auch für Edith Piaf komponiert. Er ist 1932 in Montreal geboren und improvisiert schon mit 5 Jahren am Klavier. Die französische Sängerin, Edith Piaf, entdeckt ihn, als er 1959 in Montreal in einer Gruppe von werdender grossen Quebequer Künstlern, auftrat. Edith Piaf bittet ihn für sie zu komponieren und er wird in Paris bei ihr wohnen. Er schreibt für sie die Schlager "Boulevard du crime", "Ouragan", "La voix" und "Les vieux pianos". 

    1961 kehrt er nach Québec zurück, er lernt Gilles Vigneault kennen, mit dem eine fruchtbare Zusammenarbeit beginnt. 1964, ist er der erste Künstler von Quebec der im neuen "Place des Arts" von Montréal auftritt. Im selben Jahr ist er Mitgründer des "Théâtre de Quat’sous"  in Quebec.

    1976, anlässlich des Nationalfeiertages, nimmt er an einer mythischen Aufführung mit Gilles Vigneault, Jean-Pierre Ferland, Robert Charlebois und Yvon Deschamps teil - unsterblich gemacht im Album "Une fois cinq". Gelegentlich auch Schauspieler, riesiger Pianist, Claude Léveillée hat auch dutzende von Albums aufgenommen, und zählt unter seinen grössten Erfolgen die Chansons "Frédéric" und "Les immortelles". In den Filmen hat er auch Zweitrollen gespielt, unter anderem in "Jésus de Montréal" des Regisseurs Denys Arcand.

    Claude Léveillée hat 2004 die Bühne verlassen müssen, eine Hirnblutung hat ihn während eines Konzertes niedergerissen. Einer der grössten Namen der Chansons von Quebec, stirbt in der Nacht vom 9.6.2011, in Folge einer zweiten Hirnblutung im Alter von 78 Jahren.    

    ATS | 09.06.2011 | 23:20  

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    Champignonkartoffel

     

    Für 4 Personen

    Ungefähr 8 Kartoffel
    250g Champignons de Paris, Röhrenpilze oder Pfifferlinge.
    2 Schalotten
    Ein wenig Diätgemüsebouillon

    Ein guter Spritzer Zitronensaft

    1 dl leichte Creme.

    1 dl Meeressalz 

     

     1) Im vorgeheizten Backofen koche ca. 40 Minuten, die gut gewaschenen, ungeschälten     Kartoffel, welche mit ein wenig Öl und Meersalz separat in Aluminiumfolien eingepackt sind.

    2) Dünste die klein geschnittenen Champignons in einer Brat-pfanne mit sehr wenig Öl. Salze mit Meeressalz, füge den Diätbouillon und den Spritzer Zitronensaft dazu. Ausser Feuer, gebe unter ständigem rühren auch die Creme dazu.

    3) Wenn die Kartoffel gar sind, packe sie aus und schneide sie in zwei, gebe die Champignonfarce dazu. 

    4) Geniesse mit einem guten Salat der mit Roggenkörner die Du eine Nacht eingeweicht hast, am Morgen koche auf und lasse den ganzen Vormittag aufgehen. Koche nochmals 1/2 Stunde und kühle ab. Kann in grossen Portionen vorbereitet werden und ohne weiteres im Kühlschrank aufbewahrt werden.  (Vorzüglich gegen Magengeschwüre und bei Wasserverhaltung). 

     

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    S O K R A T E S

     

     

     

    Sokrates (469-399 vor J.C.)  ist ein Philosoph des antiken Griechenlands und wird als einer der Erfinder der moralischen und politischen Philosophie betrachtet. Er hat jedoch keine schriftliche Werke hinterlassen; seine Philosophie hat sich durch indirekte Aussagen übermittelt, insbesondere durch seine Schüler Platon und Xenophon.

     

     

     

     

                                

                   Die Weisheit beginnt im Entzücken

               

     Erkenne dich selbst

     

     

                         

                          

                        

    Der Mensch ist das einzige

           Tier das an Götter glaubt

     

     

     

     

     

                                Ich weiss, dass ich nichts weiss 

     

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    Desillusionierte Gedanken des Ehemannes

    einer Behinderten

     

    Vor 42 Jahren, bei der Geburt unseres dritten Kindes, hat meine Gemahlin einen Hirnschlag (Apoplexie) erlitten, drei Jahre später einen zweiten, schwereren, Hirnschlag. Seither ist sie behindert, linke Hemiplegie, der sich mit der Zeit Paranoia hinzufügt.

    Seit dieser Katastrophe bekümmere ich mich um sie und unsere drei Kinder. Mit 30 Jahren kann man physisch dafür aufkommen. Zu Beginn war es ziemlich einfach, vor allem weil das älteste Kind langsam mithelfen konnte. Wahrscheinlich hat dieses am Anfang am meisten unter der Krankheit seiner Mutter gelitten. Wir haben drei Kinder, drei Mädchen, die älteste war 8 jährig, die zweite 5 und die Dritte 3 Jahre alt als der zweite Hirnschlag ihre Mutter traf. 

    Das Essen musste zubereitet, der Haushalt gemacht, kurz gesagt, alles was eine Familie verlangt musste erledigt werden. Daneben musste ich natürlich auch meine normale Arbeit als Schullehrer machen. Die Tage waren stark ausgelastet, zum Glück konnte meine Frau daheim sein um die Kinder nach der Schule in Empfang zu nehmen. 

    Viel Unvorgesehenes musste in diesen Jahren bewältigt werden! Die schönste Erinnerung an diese Zeit ist als ich mit meinen drei Kindern in einer Musikgesellschaft musizieren konnte. Wie die Zeit verflog, zwischen den Schulaufgaben der Kinder, der Musik, dem Garten und der Vorbereitung meiner Kurse. Wie konnte ich all dies bewältigen ? Ich frage mich immer noch ! ! ! Dazu kam noch das hin und her zwischen den Spitälern für meine Frau.

    Die Kinder sind gross geworden, haben den Familienkreis verlassen um ihr eigenes Leben zu gestalten und ich bin mit meiner behinderten Frau allein geblieben.  

    Die physische Behinderung ist für den Betroffenen sicher mühseliger als für seine Umgebung. Was ist aber mit dem moralischen Schock den der Partner erleidet ? Es benötigt eiserne Nerven um nicht in Mordabsichten zu verfallen. Manchmal wird es höllisch, wenn die Behinderte keine Anstrengung macht um ihre Phobien zu überwinden. Vom frühen Morgen bis zum Abend wenn's ins Bett ging, oft noch länger…

    Solange die Kinder da waren ging es noch einigermassen, aber als sie aus dem Haus waren wurde es schwer nicht der Schwarzseherei zu verfallen.

    Dass man seiner Frau hilft ist normal, wenn diese aber unter Paranoia leidet muss man sich zusammennehmen um ihr nicht den Hals umzudrehen. Ich muss gestehen, dass ich diese Lust hatte… !

    Diese Frau ist die Mutter meiner Kinder, ich muss sie respektieren. Wie lange werden aber meine Nerven dies aushalten ?

    Ich will nicht über mein Los klagen, es gibt sicher schlimmeres auf dieser Welt, ich finde aber, dass dieser Aspekt auch einmal beleuchtet werden muss.

    Ich verstehe, dass es für eine behinderte Mutter schwer sein muss zuzugeben, dass sie nicht mehr dieselbe sein kann wie früher. In ihrer Paranoia nimmt sie es mir übel gesund zu sein… sie beschuldigt mich an ihrem Zustand schuld zu sein und das ist vielleicht ebenso schwer zu ertragen…

                                                                  Gégé  

     (Identität ist der Redaktion bekannt)                                                        

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    Was ist ein Hirnschlag ?  (von Erwin kurz zusammengezogen)

     

    Ein Hirnschlag ist eine Störung in den Hirnblutgefässen die das Blut ins Gehirn leiten. Er tritt ein, wenn das Blut einem Hindernis begegnet (Blutgerinnsel oder geborstenes Blutgefäss) und somit einen Teil des Hirns nicht mehr durchbluten kann. Die betroffenen Zellen sterben innert einigen Minuten an Mangel von Sauerstoff und verursachen bleibende verheerende Schäden.

    Es gibt zwei Typen von Hirnschlägen :

     Der ischämische Schlaganfall oder Hirninfarkt (80%) : verstopfte Arterie durch Blutgerinnsel.

    • Der hämorrhagische Schlaganfall (20% ) : Bruch einer Arterie, was eine Intercelebrale Hämorrhagie verursacht oder der Bruch einer Arterienerweiterung   (angeborene Missbildung des Gefässes) was ebenfalls eine Hirnblutung verursacht.
     

    Es ist immer von absoluter Dringlichkeit ! 

     

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    von Erwin

     

     

     

     

    Definitionen 42

     

    Horizontal                                                          Senkrecht

    A:  Attacke (Zerebrovaskulärer Insult)                              1.   wütet in Somalia
    B: Kartenspiel - Stuhlgang (franz.)                                  2.   Fussballclub von Mailand - Musiknote
    C: Biblische Abkürzung - Ausruf - franz. Schule                 3.   Europäisches Land (Landescode) - Note - flach
    D: Aufschneider                                                            4.   Gewürz - Dänisches Geld
    E: produziert Urin (umgekehrt)                                         5.   geben
    F: Wintersport - ungekocht                                            6.  Schweiz (Landescode) - während 
    G: Anrede - hörte auf                                                    7.  da - Verdauungstrakt
    H: weiblicher Wassergeist - Anhänger des Lamaismus        8.  Franz. Gartengestalter - Gelöst Sauerstoff
    I: Mitteleuropäischer Strom  - aus gebranntem Ton           9.  Fluss im Kaukasus - Marder
    J: gedeckter Tisch - mehr (engl.)                                  10.  Stadl

     

     

    Lösung  Kreuzworträtsel N°  41 

     

                                                         Waagrecht                              Senkrecht

                                                                A. WARUMNICHT                        WAISENKIND

                                                                B. —-                                      2  DIE – AMIE

                                                               C. IDEALISMUS                         3  RAETSEL - EM

                                                               D. SITTEN - ALE                        4   AT - SENDE 

                                                               E. EES - ESEL                           5  MALER - EN

                                                              F. ES - DEN                                IN - DORT  

     

                                                             G. KALENDER                             7  INS - EDEL                      

                                                             H. IM - OL - GE                           MASER - TE

                                                             I. NIEDER - TAU                         9  HEULEN - GAR

                                                             J. DEMENTIERE                         10  SEL - NEUE

     

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    Einen speziellen Glückswunsch für Dich der mich im grossen Netz gefunden hat ! 

     

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