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    N° 43

     

     

    15. Jahrgang              Märzt  2011 

    Unregelmässiges Blatt, für und von Überlebenden eines Hirntraumas. Unabhängig von politischen Parteien und Religionen. 

    Der Autor ist allein für seine Artikel verantwortlich.

    Kontakt :  Erwin Junker    Rte des Aunaires 31B     CH 1870 Monthey   ) 024.472.38.37     E-mail : junkererwin@bluewin.ch

    Internet :  http://warum-nicht.eklablog.com/  

     

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    Wir waren stärker, wir, die wir in den Jahren zwischen

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    Wir haben die Geburt überstanden, trotz einer Mutter, welche während ihrer Schwangerschaft rauchte und/oder alkoholische Getränke zu sich nahm. Die Aspirin schluckte, Vinaigrette und Desserts ass, ohne sich wegen Diabetes oder Cholesterin zu testeten.

    Als Baby konnten wir überall schlafen, in einem mit Bleifarbe bemalten Zimmer legte man uns bäuchlings auf unserenStrohsack.  

    Später, als wir Fahrrad fuhren, hatten wir vielleicht eine Mütze auf, nicht aber einen Sturzhelm. Man führte uns in einem alten Auto spazierern, ohne Heizung, ohne Sicherheitsgurten oder Baby-Sitz und ohne Airbag.  

    Auf der Ladebrücke eines Lieferwagens, an schönen Sonnentagen mitzufahren, war etwas wunderbares, kein Polizist dachte daran deshalb eine Busse zu verhängen.  

    Wir tranken Wasser direkt am Brunnen oder sogar aus dem Bach - war das gut !     Wir assen Biskuits, Brot, echten Butter, Schmalz oder Speck und hatten doch kein ÜbergewichtWARUM ?

    Weil wir immer in Bewegung waren, weil wir tagelang draussen, an der guten frischen Luft spielten !

    Während Stunden bauten wir mit einigen alten Bretter und sonstigem Abfall allerlei Spielsachen und waren glücklich über unsere Glanzleistungen ! 

    Wir hatten weder Playstation, Nintendos, X-box oder iPod und kein TV. Aber wir hatten Freunde und wir trafen uns immer wieder im Freien ! Wir fielen von den Bäumen beim Indianer spielen, wir verletzten uns, schnitten uns, brachen uns sogar Knochen oder Zähne, niemand machte deshalb grosse Geschichten oder gar Prozesse. Alte Sardinenbüchsen waren unsere Spielzeugautos… Wir bastelten Telefons mit Konservenbüchsen, Säbel, Pfeile und Bogen mit Ästen aus dem Wald. Wir bauten Flosse auf den Bächen und im Winter waren zugefrorene Wasserpfützen unsere Schlittschuhbahn…  

    Wir bastelten mit allerlei gefährlichen Werkzeugen aus der Werkzeugkiste des Vaters, wir bauten Hütten im Gebüsch wo wir dann Lianen rauchten. 

    Bei heissem Wetter war der Gartenschlauch unser schönstes Schwimmbad…  

    Im Winter durften wir am Abend, bei Laternenlicht, draussen in den verschneiten Strassen und Gassen spielen. Auf oft selbstgebastelten Schlitten sausten wir die Abhänge runter, ohne Handschuhe wurden unsere Hände violett vor Kälte, niemand mahnte uns was alles passieren könnte, und wir sind - die meisten - immer noch da.

    Wir gingen zu einem Schulkollegen oder Freund, klopften an, traten ganz einfach ein und waren immer willkommen. 

    Die Idee, dass unsere Eltern anders denken könnten als unser Lehrer, unser Gemeindepräsident oder unser Pfarrer war unvorstellbar.  

    Unsere Generation hat einige der besten Denkköpfe aller Zeiten hervorgebracht. Unternehmer, oft Autodidakten mit überquellendem Menschenverstand. Wir hatten das Glück gross zu werden bevor die Advokaten kamen und alles reglementiertenbevor die Medien uns mit ihren dramatischen Scoops aus Angst zum Zittern brachten.

    Es waren Jahre voller Neuheiten und Ideen. Wir hatten die Freiheit und die Angst   vor dem Misserfolg, wir hatten Erfolge und die Verantwortung die damit zusammenhängt, aber wir hatten gelernt damit umzugehen.

    Wenn Du zu dieser Generation gehörst, GRATULATION ! 

    Erinnere Dich wie das Leben schön war, zuweilen hart aber wir waren glücklich !

    Nach einer Idee von Cléo im Internet - von mir leicht abgeändert ej.   

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                                                                                                             Origineller Pressespiegel    

    1.1.2012.

     

    Gladiatorenkämpfe zu Zeiten des antiken Roms waren etwas anderes als eine Corrida... Zwei Männer kämpften gegeneinander in einer Arena mit der Zuschauermenge welche zu Tode schrie und mit dem Daumen gegen unten weist. Es war etwas anderes als die Corrida mit einem wie ein Weihnachtsbaum bekleideten Kerl der einen unschuldigen Stier niedermetzelte. Der Barbar der uns für immer diesen Spektakel entzogen hatte hiess Telemachus. Es war ein Asket des IVten Jahrhundertswahrscheinlich aus der Türkei gebürtig. Wir kennen seine Geschichte dank Théodore, Bischof vonCyrrhus (Syrie) Vte JahrhundertHistoriker bei Gelegenheit.  

    Wie Jeanne d'Arc, hörte Telemachus eines schönen Tages eine Stimme die ihm die heilige Mission diktierte sich sofort nach Rom zu begeben. Die Stimme hatte nicht die Höflichkeit ihm die geringste Erklärung zu ge

    ben. Als guter Soldat Gottes begab  Telemachus sich sofort auf den WegEr nahm sicher den ersten der ihm begegnete, damals schon, führten sie alle nach Rom.

     
     Nach mehreren Monaten mühsamer Reise erreichte unser gute Mönch die Grenzen der Hauptstadt des römischen Kaiserreiches
    .Sofort wurde er von der Menschenmenge mitgerissen die ins Kolosseum ging um den vom Kaiser Honorius spendierten Zirkusspielen beizuwohnen. Er lässt sich mittreiben und geht in die Tribünen, obschon solche Spektakel, wo das Blut in Strömen floss ihm zuwider waren. Die damaligen Christen verurteilten die Gladiatorenkämpfe auf das strengste. Auch, als zwei Gladiatoren den Sand betraten und zu kämpfen begannen, konnte Telemachus sich nicht mehr halten, er sprang in die Arena zwischen die beiden kämpfenden, und schrie dreimal : "Im Namen Christus, tretet zurück !"

    Man kann sich die Verblüffung der beiden Gladiatoren vorstellen. Der gute Mönch drehte sich nun zu den Zuschauern und fleht sie an auf ihre Idole zu verzichtenDiese antworteten aber mit einem Gebrüll voller Wut"Zum Teufel, noch so ein Christ der sich um das kümmert was ihn nicht angeht." Das Publikum schreit, stürmt, wie ein Dogge dem man seinen Knochen entwendet hat. Der Mönch weicht nicht zurück, da beginnen die Wurfgeschosse auf ihn zu fallen. Die wütigsten werfen grosse SteineDer Unglückliche fällt, zu Tode getroffen zu Boden. Der Kampf kann weitergehen.  

    Er ist aber nicht umsonst gestorbenKaiser Honorius, ist von dieser Geschichte gerührt. Laut Bischof Théodore, hat er das Ende des "gottlosen Spektakels" verordnetJetzt wartet man nur noch, dass Brigitte sich zwischen den Stier und den Toreador stürzt damit Nicolas Sarkozy, gerührt, die Corridas verbietet. Man darf doch träumen, nein ? 

     

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    Südseeinselstaat Samoa überspringtden    

     30.Dezember

      Associated Press
      Apia, Samoa

     

     

    Für den Inselstaat Samoa, ein kleiner Archipel im südlichen Pazifik, hat der 30. Dezember 2011 nie existiert.

     

    Samoa hat am Freitag die Zeitzone gewechselt. Die Uhren machten einen Sprung von 24Stunden um in besserem Einklang mit seinen wichtigsten Handelspartner, Australien undNeu-Seeland zu sein.  

     

    Die Einwohner waren auf einem der wichtigsten Plätze der Hauptstadt Apia versammelt um zu applaudieren, als die Uhr am Donnerstag den 29. Dezember Mitternacht läutete und damit das Land augenblicklich 24 Stunden voraus, auf den 31. Dezember warfFür die Samoaner verdiente dieses aussergewöhnliche Vorkommnis, dass es würdig gefeiert werde. Samoa hat somit eine Entscheidung von 1892 annulierte die ihnen mehr als 20 Stunden Verspätung auf Australien une Neu-Seeland gab, aber ihre Beziehungen mit ihren damaligen wichtigsten Geschäftspartnern die sich in Kalifornien befanden erleichterte. Der polynesische Staat war, jeden Tag, der letzte Ort auf Erden wo die Sonne unterging:::

    Der Zeitunterschied hat sich aber, im Laufe der Jahre als problematisch erwiesen. Wenn es in Samoa Freitag warwar es in Neu-Seeland schon SamstagWenn die Samoaner am Sonntag zur Messe gingen hatte man inSydney und Brisbane schon die Arbeit aufgenommen, erinnert der MinisterpräsidentTuila'epa Sailele Malielegaoi.

    «Man muss wissen, dass 90 Prozent unserer Leute nach Neu-Seeland und Australien emigrieren unterstrich er einige Tage vor der Änderung  des Zeitunterschiedes, "deshalb ist es absolut lebenswichtig diesen Wandel vorzunehmen". 

    "Ungefähr 186 000 Samoaner wohnen heute im Archipel, auf halbem Weg zwischen Neu-Seeland und Hawaï und leben vor allem dank der Ausfuhr von Früchten und Gemüse,sowie 

    vom Tourismus. Dieselbe Anzahl von Samoaner leben inAustralien und Neu-Seeland.Heute haben w

    ir viel mehr Austausch mit Neu-Seeland, Australien, China und den Ländern des Pazifiks, wie Singapour"hat er bemerkt. Er sagte auch, dass die Änderung des Zeitstundenplanes die geschäftlichen Beziehungen mit dieser Region "viel, viel erleichterten"..

     

     

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    Die mir gefallen   

     


     

     

     

    Der Kapitalismus ist keine Lösung. Er ist das Problem.

     

    Politik ist die Kunst Geld von den Reichen und Stimmen von den Armen zu kriegen, unter dem Vorwand die einen vor den anderen zu schützen. 

    Jules Michelet, franz. Historiker 

     

    Politiker sind überall dieselben, sie versprechen Brücken zu bauen, sogar wenn es keinen Fluss gibt. 

    Nikita Khrouchtchev, ex Präsident der UdSSR 

     

    Es ist relativ leicht die gesamte Menschheit zu lieben; das Problem ist, den scheusslichen Nachbarn zu ertragen.
    Anonym 

     

    Auch wenn man einen Fuss im Grab hat braucht man sich nicht auf den anderen treten zu lassen. 
    Julien Élie


     

     

    Um sein Leben zu verdienen muss man arbeiten. Will man aber reich werden, muss man was anderes finden.
    Alphonse Karr 

     

    Wenn die Reichen Krieg führen, sterben die Armen.  
    Jean-Paul Sartre
     

     

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    Jacques Martin

     

    ist am 22. Juni 1933 in Lyon geboren, er stammt aus einer Familie grosser Köche. Sein Grossvater, Joannès Ducerf, war Küchenchef von Nicolas II. Zar von Russland. Jacques schlug aber ganz andere Wege ein. Nach strengstem Studium bei den Jesuiten, entdeckt er das Theater und geht mit 15 Jahren nach Paris um sein Glück zu suchen.  

    Er machte sich einen Namen als ModeratorEr beginnt seine Karriere in den 50er Jahren, auf einem Elsässer Lokalsender. Sehr rasch geht er zum französischen NationalsenderORTF wo er die Sendung 1=3 moderiert.

    Parallel zu dieser Karriere, versucht sich Jacques Martin im Chanson. Er tritt im ersten Teil der Konzerte vonJacques Brel im Olympia von Paris aufkomponiert mehrere Chansons und ein Musical: Petipatapon. Jacques Martin versucht sich auch in der Komödie durchzusetzen, er spielt in einigen Filmen, wie La Passante du Sans-Souci von  Jacques Rouffio. Er realisiert sogar einen Film : Na !.  

    1975 macht die Karriere von Jacques Martin eine Wende. Er lanciert mitDaniel Prévost, Pierre Desproges undStéphane Collaro eine Parodie des Fernseh Journals. Ihre Ausdrucksfreiheit gefällt der TV-Kette nicht sehr lange, sie annulliert die Sendung nach 1Monaten. Dies genügte aber um die Sendung zu einem wahren Kult zu machenUnter dem Titel La lorgnetteführt Jacques Matin seine Sendung auf  Antenne 2 weiter, In den 80er Jahren übernimmt Jacques Martin einen anderen Ton für sein grosses Rendezvous, die  Sendung : Dimanche Martindie von 1980 bis 1998 jeden Sonntag gesendet wird. Im Rahmen dieses Versuches kreiert und moderiert er mehrere Sendungen : L’école des fans, die zu einem echten Kult wurde und Ainsi font, font, fontdurch die mehrere Komiker entdeckt wurden, wie z.B. Laurent Baffie, Thé dansant, Le monde est à vous und Sous vos applaudissements.

    1998 wird Jacques Martin das Opfer einer Hirnblutung und muss seine Karriere plötzlich b

    eenden. Seine Sendung Dimanche Martin wird nur wenige Monate mitJean-Claude Brialy weitergeführt bevor sie endgültig gestoppt wird. 

    Jacques Martin stirbt am 14. September 2007, im Alter von 74Jahren in Biarritz. 

    Jacques Martin war viermal verheiratet, er hatte acht Kinder.Unter anderem lebte er mit Danièle Evenou und hatte zwei Söhne mit ihr. Seine Ehe mit Cécilia Ciganer-Albeniz, zukünftigeCécilia Sarkozy, brachte ihm zwei Mädchen. Mit Céline Boisson hatte er eine Tochter und einen Sohn und mit Annie Lefèvre ebenfalls eine Tochter und einen Sohn.  

    http://www.linternaute.com/biographie/jacques-martin/biographie/  

     

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    Wie jedes Jahr erlaube ich mir dieser Nummer einen Einzahlungsschein beizufügen. Benütze ihn,wenn Du kannst, wenn Du willst… herzlichen Dank ! 

     Merci, danke auch Dir, der Du  mir schon zuvorgekommen bist  !

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    Ratschläge   Reportagen   Erlebnisse

      

     

     

    MEIN NIEDERGANG   

     

    In Folge meiner Hirnblutung 

     

    ZUM ERSTEN MAL, HABE ICH DAS  

      

    GEFÜHL MEINES ZERFALLS von papyoun 

     

     

    Ich habe das Gefühl nichts mehr zu sein ! 

    Ich bin da, aber als Sperrgut…Die gesamte linke Seite antwortet nicht mehr,Der Arm fällt herunter; leblos… Ich halten nicht mehr auf meinem Bein, es weigert sich mich zu tragen…und tatsächlich, ich kontrolliere meinen Körper nicht mehr:er gehorcht aus Reflex:wie alt sind sie?Hebet den Arm !

    Aber selber eine Initiative ergreifen… ich erinnere mich nicht dazu im Stande gewesen zu sein…


    Das Geringste ist zu einem Berg gewachsen, praktisch unüberwindbar: eine Socke anziehen… was gibt es einfacheres ! Aber… NEIN ! 

    Macht den Versuch: behaltet Eure linke Hand in der Hosentasche, und versuchet… Da wird Eure Geduld einer harten Prüfung unterzogen… ! Oder etwas ganz einfaches, ein Zwieback mit Butter bestreichen… Sogar wenn Sie schon im Stande sind die "Zange" zu machen  (Daumen gegen Zeigefinger) - sehr fortgeschritten - der Mangel an Kontrolle macht dass Sie das Zwieback zerbrechen oder dass Sie es fallen lassen… Achtung aufs Leintuch oder Tischtuch, die Hose oder den Rock…  

    Und ich habe noch nichts über unsere Raumpositionierung gesagt ! Mit dem Finger einen präzisen Punkt berühren… das ist Sport, geistig und physisch… ! Und dann ein Objekt ergreifen… welche Berechnung !

    Ein zu Boden gefallenes Blatt aufheben… ! Mit der "guten" Hand, ja, aber mit der anderen… Ein wahres ZURÜCK IN DIE KINDHEIT  ! Das ABC lernen, mit einem Hirn das funktioniert wie früher… das ERWACHSEN ist ! Das nicht verstehen kann, das nicht zulassen will !  Man ist gnadenlos abhängig von allem und von nichts. Zu Dank verpflichtet für alles was uns gegeben wurde. Man hat das Gefühl kein Recht mehr zu haben, auch nicht das Recht auf die Freiheit sich selber zu kleiden.

    GLÜCKLICH DA  ZU  SEIN… ! STEHEN  ZU  KÖNNEN… 

    DANKE  DAME  NATUR !

    Pourquoi pas ?  N° 43UND VOR ALLEM… GUTEN MORAL BEHALTEN KAEMPFEN ! NOCH UND NOCHd nun : REAGIREN… sich REVOLTIEREN gegen dieses widrige Geschick… ja, ich glaube da sind wir auf dem richtigen Geleise ! Ja kämpfen, noch und noch gegen dieses Tier das dich zerfrisst, das dir keine Ruhe gibt ;

    Und wenn du auf eine hilfreiche Hand stossest, die liebereiche Geste eines unbekannten Armes der dich umarmt und der zu spüren gibt:

    "JA PAPY "… DU zählst noch viel für uns ; 

     Ihr Krankenschwestern und Pflegerinnen; wisset, wie viel Glück diese kleine Geste unserem verwundeten, vom Zerfall zermürbten Herzen bringt.

    Waag

    en wir es, auch von dieser anderen Form von Zerfall zu reden: DAS AL


    en unseres Zerfalls, sondern von derjenigen die auf ernstere Art auf uns zukommt: Unmöglichkeit zu unternehmen was wir gestern noch tun konnten ohne überhaupt daran zu denken. Jetzt sind wir gezwungen um Hilfe zu bitten, aus Notwendigkeit weil man nicht mehr kann… die Kraft nicht mehr hat, oder aus Angst… 
    ein wahres Ding der UNMOGLICHKEIT, Zerfall…    TER, DAS UNS PRAKTISCH ALLE BEFALLEN WIRD; Nach und nach, kommt es, heimtückisch, wir spüren es, mehr oder weniger früh. Unerbittlich, ohne Ausweg. Man kann lange versuchen ihm zu entgehen, alles zu unternehmen um es aufzuhalten… Aber : "Au weh, Au weh…" man fühlt wie es sich aufzwingt, durch eine Vielzahl kleiner Befangenheiten; kleiner Schmerzen. Ich rede nicht von "Schönheit", von Runzeln, Falten und weiteren unnützen und belanglosen Form

     

     

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    Pourquoi pas ?  N° 43

     

     

     

     

     

     

    Vorwort von Erwin 

    Nach meinen Erinnerungen, hier diejenigen meines Vaters. Nach seinem Tode, 1974, mit 85 Jahren, haben wir allerlei Notizen gefunden, die uns eine - vielleicht unbekannte Seite - unseres Vaters aufdeckten. Papa ist 1889 inTalkow, Kurlandin Lettland geboren. Sein Vater, Schweizer, aus dem Kanton Bern, von Beruf Käser, hatte sich hier niedergelassen und Léontine Wilhemine Strauss geheiratet.  

    Im 18. Jahrhundert, nach dem Vertrag von Nystad, war das Kurland ein Teil des russischen Kaiserreiches: Lettland besteht zum Teil aus der Regierung des Kurlandes und derjenigen von Livland. Die traditionelle Herrschaft der deutsch-baltischen Grossgrundbesitzer und der deutschen Sprache (administrative Sprache, mit der russischen bis 1917) sind zwar im Lande beibehalten worden.  

    Die Texte die wir gefunden haben sprechen vor allem von der Jugend unseres Vaters, bevor er Lettland verliess. Es handelt sich nicht um eine chronologische Folge, sondern um lose Blätter welche sichtbar laut seiner momentanen Stimmung und Nostalgie geschrieben wurden. Ich beginne mit einem Brief an seine Schwester Herta,Brief der sicher nie abgesandt wurde, war mein Vater doch, als er denselben schrieb, seit 26 Jahren ohne Nachricht von ihr.   

     

     Liebe Schwester !

    Einige tausend Kilometer trennen uns. Heute will ich mit Dir plaudern, von der Vergangenheit welche in der Erinnerung geblieben ist.  

    Kannst Du dich noch erinnern an unsere unbekümmerten Jugendjahre in der Steppe welche vor tausenden Jahren offenbar eine Sandwüste gewesen sein muss.

    Weisst Du noch wie wir kleinen Knirpse auf Exkursionen losgingen, trotz Verbot seitens der Mutter, Exkursionen in die riesigen Sonnenblumenfelder welche eine Grösse von etlichen hundert Hektaren hatten, oder auch in die grossen Hanffelder. Die Gefahr bestand natürlich darin, dass wir uns verirren könnten, doch solches passierte uns niemals erstens weil wir zu furchtsam waren und zweitens weil wir Respekt vor Muttis Verbot hatten.

    Warum sind stets wichtigere Ereignisse in der Gedächtniskartei registriert und nicht alles, ist es Platzmangel, wer weiss es, - ist es bei Dir auch so ? Ereignisse von Bedeutung sind bei mir haften geblieben wie als Vater durch einen Waagebalken am Kopf verletzt wurde, dann wieder wie der Gutsbesitzer von den aufgebrachten Arbeiter, welche er betrogen hatte, mittels einer Zaunstange aufgespiesst wurde.

    Weisst Du noch als Mutter einmal bei einem Bauer eine Gans gekauft hatte, dieselbe nach ein paar Tagen fortflog und zwar zurück zum Verkäufer, sie war offenbar dazu abgerichtet.

    Kannst Du dich noch erinnern wie wir im Herbst immer Ausschau hielten ob nicht am südlichen Horizont ein mit weisser Plane gedeckter Wagen aufstieg, diese Wagen brachten vom Süden Weintrauben die wir so gerne hatten - Erblickten wir mal einen dann ging es flugs zu Mutter mit der Bitte uns doch einige zu kaufen, aber nicht immer kamen die Wagen bei unserem Wohnort vorbei, denn die Steppe hatte keine Wege.  

    Kannst Du dich noch an die riesigen Strohhaufen erinnern welche im Herbst auf dem Felde in der Nähe standen, sie waren bis zu 8 oder 10 Meter hoch und unendlich lang. 

    Kannst Du dichoch erinnern, als wir einmal auf eine hohe Brücke die über einen breiten Fluss führte waren, und ein starker Luftzug meine Matrosenmütze auf Nimmerwiedersehen zu einer Wasserfahrt auf den Fluss hinabriss, es war Nacht als solches passierte.

    Kannst Du dich noch erinnern als wir, Vater Mutter Du und ich zu einem Nachtessen eingeladen waren welches für uns nicht ganz glimpflich verlief - Ich kann mich nicht mehr erinnern ob ich oder Du der Sündenbock war dem das Malheur passierte dass ein Fleischstück, welches in der Reissuppe war von der Gabel rutschte und samt Suppe und Reis in einem Bogen auf das Tischtuch und auf dem Stubenteppich landete, was unserer lieben Mutter natürlich äusserst peinlich war und nachher zu Hause mit der Rute behandelt wurde. Heute finde ich diese Behandlung als ungerecht und meine Mutter hätte auf uns kleine Knirpse besser aufpassen sollen. Denn wie konnten wir wissen, dass diese kleine Unvorsichtigkeit solche Folgen zeitigen könnte.  

    Erinnerst Du dich noch an den Apfeldiebstahl den wir im Garten des Gutsbesitzers durchführten. Der junge Baum hatte bloss drei Äpfel aber dieselben waren für unseren Begriff zu schön und zu gross. Da wir an die Früchte nicht gelangen konnten erfanden wir den Trick den Baum mittels einer starken Schnur zu schütteln, denn wenn wir aufrecht unter dem Baum gestanden hätten wären wir im Blickfeld des Doktors geraten dessen grosse Fenster im Konsultationsraum eine Übersicht der ganzen Gartenseite erlaubte. Nach erfolgter Schütteloperation robbten wir zum Baum um die Früchte zu holen und das Seil zu entfernen - Die Äpfel waren so gross, dass wir sie mit beiden Händen nicht umfassen konnten - wie sie mundeten weiss ich nicht mehr.  

     Erinnerst Du Dich, als wir ein anderes Mal im selben Garten waren, mit dem Neffen des Arztes und einen Wettkampf machten, wer am meisten Johannisbeeren essen konnte. Jeder hatte einen Strauch und wer zuerst alle Beeren davon gegessen hatte, der hatte gewonnen. Ich erinnere mich nicht mehr wer von uns drei gewonnen hatte, ich weiss nur, dass wir zwei richtig krank waren, unser Magen rächte sich…

    Unserer Lehrerin gegenüber durften wir uns keine Spässe erlauben denn sie war streng und

    Pourquoi pas ?  N° 43

     kurzgebunden. Findest Du nicht, dass die Schuljahre mit der Lehrerin unserem Wissen nicht allzu viel beigetragen hatten - Das Hauptfach bildete die Religion welches Lehrfach ich mit den Jahren am perfektesten beherrschte, mich persönlich aber nie beeindrucken konnten. Weisst Du noch, dass die Lehrerin auf dem Nachbargute S. ein viel angenehmerer Mensch war als unsere Lehrerin die nie Spass machen und lachen konnte sondern alles mit todernster Mine erledigte. Die Lehrerin auf dem Gute S. war ein kleines älteres Fräulein aber quicklebendig und immer fröhlich und zu allerhand Spässen aufgelegt. Ich habe damals oftmals gedacht wäre sie doch bei uns, warst Du nicht auch dieser Meinung. 

    Kannst Du dich noch an die Zeit erinnern als wir in L. eintrafen, bevor wir nach W. in die Schule gingen und Mutter mit uns mal nach D. gefahren ist woselbst ich eine Aufnahmeprüfung im Gymnasium machen musste, wie dieselbe verlief und warum ich nicht in die Schule eintreten konnte kann ich mich nicht mehr entsinnen nur die Episode ist mir noch in der Erinnerung. Als mich Mutter ins Gymnasium führte versprach sie mich abzuholen da ich mich in der Stadt nicht auskannte. Als nun das Examen vorbei war, war Mutter nirgends zu sehen: Kurzerhand winkte ich einer sogenannten Droschkenkutsche, ein Verkehrsmittel der Stadt, und nannte als Ziel das Hotel P woselbst wir abgestiegen waren. Als ich am Hotelportal ankreuzte traten Mutter und Du auf die Strasse um mich abzuholen. Eure Verblüffung war gross als ihr mich aussteigen saht, als Fahrgast ohne Geld. Mutter fragte mich was ich gemacht hätte, ohne Geld, wenn wir nicht erschienen wären worauf ich bemerkte, dass ich den Portier vom Hotel gebeten hätte die Taxe zu bezahlen.

    Waren nicht die Ferientage bei den Grosseltern für uns stets ein Erlebnis mit vielen schönen Erinnerungen gewesen ? Gab es da nicht vertraute Plätze sei es nun im schönen Obst und Beerengarten mit seinen diversen Lauben dann die Sauna wo auch die Wäsche gewaschen wurde und Grossvater hie und da Bier braute. Schmeckte das Bier für uns nicht herrlich bevor es zum Gären gebracht wurde also keinen Alkohol besass. Erinnerst Du dich noch an den Wäschebügelmechanismus welcher unter dem Vordach der Klete (dem Vorratshaus) stand. Weisst Du noch wie das Ding funktionierte, ich sehe das Monstrum in meinem Gedächtnis noch klar vor Augen… . Diese Jugendjahre waren doch die schönsten bei der Oma. Es waren Jahre gemischt mit glücklichen und traurigen Stunden. Damals wussten wir noch nichts von einer Gesellschaftsordnung, welche den Menschen zu dem formte was er mit der Erlangung der sogenannten . Volljährigkeit sein wird.

    Wenn Du dich erinnerst war ich eine Zeitlang zu Hause und half Vater im Betrieb, für diese Arbeitshilfe hatte er mir niemals ein Taschengeld gegeben was nicht dazu führen konnte mich für diese Arbeit zu interessieren. Vaters Wunsch war offenbar der, dass ich in seinem Geschäft arbeiten sollte um den Beruf eines Käsers zu erlernen.

    Infolge der Verfolgung durch die politische Polizei stand mir kein anderer Weg offen als das Land zu verlassen.

    Es war für mich äusserst schwer hier ein Leben aufzubauen da ich in meinem Beruf nicht tätig sein konnte und wollte, denn hier ist ein Förster das was bei euch ein Buschwächter ist.

    Ich bin ein Mensch der glücklich sein wollte habe aber nichts erreichen können. Ich liebte die Natur die Einsamkeit in den Wäldern und in der Bergwelt. Die Einsamkeit der Wälder hat mich sehr beeindruckt und ich fragte mich wieso, warum! Und ich erkannte, dass die Einsamkeit nur dann schön ja herrlich zu geniessen war sofern keine Menschen anzutreffen waren erst dann konnte ich die Natur sei es nun in ihrer Stille oder im rauschen des Windes voll geniessen. Die Natur war trotz dem fehlen eines Menschen nicht tot. Sie lebte in tausendfacher Gestalt durch den Gesang der Vögel oder durch die Anwesenheit ihrer weiteren Tierwelt.

    Ich habe immer gehofft, dass Du eines Tages doch noch zu uns kommen würdest und habe mir das Wiedersehen als den schönsten Tag meines Lebens vorgestellt, es wäre so schön gewesen doch es hat nicht sollen sein.

    Heute ist mein 84 jähriger Geburtstag, ein Tag an welchem man an viele Begebenheiten im Leben nachzudenken pflegt, Es ist seltsam festzustellen, dass der Filmstreifen des Gedächtnisses zu leiden beginnt indem er durch die lange Lagerung Schaden genommen hat aber immerhin dieBilder sind wie Traumbilder je nachdem mal deutlich mal undeutlich.

    Was war nun der Sinn des Lebens was hätte mir die sogenannte heilige Schrift geholfen, wäre ich diesem Dogma verfallen gewesen, hätte ich logischerweise anders gedacht, wäre ich dann etwa glücklicher gewesen ?  Wer weiss es denn mit der Bildung ändert sich naturgemäss auch das Begriffsvermögen.

    Wäre ich der Dogmatik der sogenannten heiligen Schrift verfallen, müsste ich zum Schluss schreiben, wenn wir uns hier auf Erden nicht wiedersehen können dann sehen wir uns ja im Jenseits, ist doch die Seele unsterblich. Weil ich aberErinnerst Du Dich, als wir ein anderes Mal im selben Garten waren, mit dem Neffen des Arztes und einen Wettkampf machten, wer am meisten Johannisbeeren essen konnte. Jeder hatte einen Strauch und wer zuerst alle Beeren davon gegessen hatte, der hatte gewonnen. Ich erinnere mich nicht mehr wer von uns drei gewonnen hatte, ich weiss nur, dass wir zwei richtig krank waren, unser Magen rächte sich…

    Unserer Lehrerin gegenüber durften wir uns keine Spässe erlauben denn sie war streng und kurzgebunden. Findest Du nicht, dass die Schuljahre mit der Lehrerin unserem Wissen nicht allzu viel beigetragen hatten - Das Hauptfach bildete die Religion welches Lehrfach ich mit den Jahren am perfektesten beherrschte, mich persönlich aber nie beeindrucken konnten. Weisst Du noch, dass die Lehrerin auf dem Nachbargute S. ein viel angenehmerer Mensch war als unsere Lehrerin die nie Spass machen und lachen konnte sondern alles mit todernster Mine erledigte. Die Lehrerin auf dem Gute S. war ein kleines älteres Fräulein aber quicklebendig und immer fröhlich und zu allerhand Spässen aufgelegt. Ich habe damals oftmals gedacht wäre sie doch bei uns, warst Du nicht auch dieser Meinung. 

    Kannst Du dich noch an die Zeit erinnern als wir in L. eintrafen, bevor wir nach W. in die Schule gingen und Mutter mit uns mal nach D. gefahren ist woselbst ich eine Aufnahmeprüfung im Gymnasium machen musste, wie dieselbe verlief und warum ich nicht in die Schule eintreten konnte kann ich mich nicht mehr entsinnen nur die Episode ist mir noch in der Erinnerung. Als mich Mutter ins Gymnasium führte versprach sie mich abzuholen da ich mich in der Stadt nicht auskannte. Als nun das Examen vorbei war, war Mutter nirgends zu sehen: Kurzerhand winkte ich einer sogenannten Droschkenkutsche, ein Verkehrsmittel der Stadt, und nannte als Ziel das Hotel P woselbst wir abgestiegen waren. Als ich am Hotelportal ankreuzte traten Mutter und Du auf die Strasse um mich abzuholen. Eure Verblüffung war gross als ihr mich aussteigen saht, als Fahrgast ohne Geld. Mutter fragte mich was ich gemacht hätte, ohne Geld, wenn wir nicht erschienen wären worauf ich bemerkte, dass ich den Portier vom Hotel gebeten hätte die Taxe zu bezahlen.

    Waren nicht die Ferientage bei den Grosseltern für uns stets ein Erlebnis mit vielen schönen Erinnerungen gewesen ? Gab es da nicht vertraute Plätze sei es nun im schönen Obst und Beerengarten mit seinen diversen Lauben dann die Sauna wo auch die Wäsche gewaschen wurde und Grossvater hie und da Bier braute. Schmeckte das Bier für uns nicht herrlich bevor es zum Gären gebracht wurde also keinen Alkohol besass. Erinnerst Du dich noch an den Wäschebügelmechanismus welcher unter dem Vordach der Klete (dem Vorratshaus) stand. Weisst Du noch wie das Ding funktionierte, ich sehe das Monstrum in meinem Gedächtnis noch klar vor Augen… . Diese Jugendjahre waren doch die schönsten bei der Oma. Es waren Jahre gemischt mit glücklichen und traurigen Stunden. Damals wussten wir noch nichts von einer Gesellschaftsordnung, welche den Menschen zu dem formte was er mit der Erlangung der sogenannten . Volljährigkeit sein wird.

    Wenn Du dich erinnerst war ich eine Zeitlang zu Hause und half Vater im Betrieb, für diese Arbeitshilfe hatte er mir niemals ein Taschengeld gegeben was nicht dazu führen konnte mich für diese Arbeit zu interessieren. Vaters Wunsch war offenbar der, dass ich in seinem Geschäft arbeiten sollte um den Beruf eines Käsers zu erlernen.

    Infolge der Verfolgung durch die politische Polizei stand mir kein anderer Weg offen als das Land zu verlassen.

    Es war für mich äusserst schwer hier ein Leben aufzubauen da ich in meinem Beruf nicht tätig sein konnte und wollte, denn hier ist ein Förster das was bei euch ein Buschwächter ist.

    Ich bin ein Mensch der glücklich sein wollte habe aber nichts erreichen können. Ich liebte die Natur die Einsamkeit in den Wäldern und in der Bergwelt. Die Einsamkeit der Wälder hat mich sehr beeindruckt und ich fragte mich wieso, warum! Und ich erkannte, dass die Einsamkeit nur dann schön ja herrlich zu geniessen war sofern keine Menschen anzutreffen waren erst dann konnte ich die Natur sei es nun in ihrer Stille oder im rauschen des Windes voll geniessen. Die Natur war trotz dem fehlen eines Menschen nicht tot. Sie lebte in tausendfacher Gestalt durch den Gesang der Vögel oder durch die Anwesenheit ihrer weiteren Tierwelt.

    Ich habe immer gehofft, dass Du eines Tages doch noch zu uns kommen würdest und habe mir das Wiedersehen als den schönsten Tag meines Lebens vorgestellt, es wäre so schön gewesen doch es hat nicht sollen sein.

    Heute ist mein 84 jähriger Geburtstag, ein Tag an welchem man an viele Begebenheiten im Leben nachzudenken pflegt, Es ist seltsam festzustellen, dass der Filmstreifen des Gedächtnisses zu leiden beginnt indem er durch die lange Lagerung Schaden genommen hat aber immerhin die Bilder sind wie Traumbilder je nachdem mal deutlich mal undeutlich.

    Was war nun der Sinn des Lebens was hätte mir die sogenannte heilige Schrift geholfen, wäre ich diesem Dogma verfallen gewesen, hätte ich logischerweise anders gedacht, wäre ich dann etwa glücklicher gewesen ?  Wer weiss es denn mit der Bildung ändert sich naturgemäss auch das Begriffsvermögen.

    Wäre ich der Dogmatik der sogenannten heiligen Schrift verfallen, müsste ich zum Schluss schreiben, wenn wir uns hier auf Erden nicht wiedersehen können dann sehen wir uns ja im Jenseits, ist doch die Seele unsterblich. Weil ich aber als Realist an solchen Dinge die von Menschen geschaffen wurden nicht glauben kann, existieren solche mythologischen Behauptungen für mich einfach nicht.

    Weisst Du wovon ich immer geträumt habe, nicht im Schlaf, sondern im wachen Zustand. Ich will es Dir anvertrauen. Als wir in S. lebten war auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz eine Bodenerhebung, welche sich wahrscheinlich von einem Bergsturz vor Jahrtausenden, gebildet hatte. Auf der Höhe oben befand sich ein Haus, die Leute nannten es Schloss. Auf halbem Weg zur Höhe befanden sich kleine Terrassen im Dschungel wildgewachsener verschiedenen Baumarten. Diesen Platz hatte ich oft  besucht und träumte von einem kleinen Haus in dem Dickicht mit Blick auf S. und die Berge.

    Dieser Traum wie noch so viele andere sind nie in Erfüllung gegangen. Es waren und blieben Wunschträume wie so vieles andere in meinem Leben.

    Nun geliebtes Schwesterlein habe ich lange genug geplaudert. Aus diesem Grunde mache ich Schluss und wünsche Dir alles Gute, doch was sind Wünsche sind es nicht banale Worte, eine Überlieferung, Worte wie so viele die man tagtäglich hört, werden sie nicht vielfach ausgesprochen weil man glaubt es tun zu müssen weil es die Sitten der Gesellschaftsordnung so verlangen - wer weiss es.

    Es grüsst dich dein in der Ferne noch immer lebende Bruder…

     

    Fortsetzung folgt 

     

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    Vorurteile und Missverständnisse 

    Lügen und Legenden   

    Auszüge aus „Das Neue Lexikon der populären Irrtümer“

    von Krämer und Trenkler. Die Bilder aus dem Internet hat Erwin beigefügt.

     

    Pourquoi pas ?  N° 43

    Die Dreizehn ist die internationale Unglückszahl

     

    In Japan ist die Unglückszahl die vier: Das Wort dafür heisst "shi" = Tod, man findet in ganz Japan kein Hotelzimmer und keinen Sitz im Flugzeug mit der Nummer 4. In Italien ist nicht Freitag der 13., sondern Freitag der 17. der Unglückstag: Die römischen Ziffern für 17, also XVII, lassen sich zu "vixi" = lateinisch für "ich bin tot" umstellen. Deshalb kann man in Italien auch keinen Renault 17 kaufen - das Auto heisst dort Renault 117.

     

    Pourquoi pas ?  N° 43

    Beethoven schrieb "Für Elise" für Elise

     

    Beethoven schrieb "Für Elise" in Wahrheit für eine Therese. Das Manuskript für dieses berühmte Klavierstück von 1808 ist zwar verschollen, bekannt ist aber, dass Beethoven zu dieser Zeit für die Tochter Therese eines Wiener Arztes namens Malfatti schwärmte, und dieser Therese hat er auch sein Stück gewidmet. Bei der Drucklegung hat man aber die notorisch unlesbare Handschrift Beethovens missdeutet und "Therese" in "Elise" umgewandelt, und dabei ist es dann geblieben.   

     

    Der erste Fallschirmspringer war ein Franzose

     

    Am 22. Oktober 1797 sprang der Franzose André-Jacques Garnerin aus 400m Höhe über dem Pariser Park Monceau aus einem selbstgebauten Wasserstoffballon mit einem Fallschirm ab, der erste Fallschirmsprung in Europa. Was aber weder Garnerin noch Leonardo da Vinci wussten (der uns schon im 16. Jahrhundert die Skizze eines Fallschirms hinterlassen hatte): Schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts sind in China Zirkuskünstler mit einer Art Sonnenschirm von Türmen abgesprungen.

     

    Schon die Bibel drohte uns mit dem Fegefeuer

     

    Pourquoi pas ?  N° 43

     

    Anders als viele Christen glauben, kommt das berühmte Feg

    efeuer in der Bibel nirgends vor; weder im Alten noch im Neuen Testament ist von dieser "postmo

    rtalen Läuterung" die Rede. Erst 200 Jahre nach Christus stellte ein alexandrinischer Kirchenmann namens Origines die These auf, dass wir nach dem Tod noch einer Läuterung bedürften (er gibt sogar exakte Zahlen an: ein Jahr Fegefeuer für jeden Tag, den wir in Sünde auf der Erde leben), und diese These ist dann peu à peu zur offiziellen Kirchenlehre aufgestiegen.  

     

     

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              Pourquoi pas ?  N° 43

     

    Ein sehr einfaches Rezept, Oma würde sagen "Das kennt doch jeder…", vielleicht, ich bin aber sicher dass viele gar nicht daran denken, dabei ist es so rasch zubereitet und ich hab's so gern… 

     

    Bouillon mit Gemüse

    für 4 Personen

    Ein Sellerieknollen

    Pourquoi pas ?  N° 43

    Zwei Karotten

    Eine Kartoffel

    Ein Rindsbouillonwürfel

     Zwei Lauchstengel

    Salz 

     

     

    Pourquoi pas ?  N° 43

      

     

     1. Wasche das Gemüse und schneide alles in kleine Würfel.

    2. Mische es in einer grossen Kasserolle. 

    3. Decke es mit frischem Wasser, bringe es zum Kochen. 

    4. Füge den Bouillonwürfel bei und salze, lasse ruhig kochen. 

    5. Nach einer Stunde ist das Gemüse gar gekocht, wenn nötig salze nach. 

     

    Du kannst Gemüse und Proportionen laut Deinem Geschmack variieren.

     


    Pourquoi pas ?  N° 43

    Kann ein vollständiges 

    Nachtessen bilden.

     

    GUTEN  APPETIT  !

     

     

     

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    von Erwin     

    N° 43



     

     

     

     

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    Begriffe Kreuzworträtsel N° 43 

     

    Wagrecht

    A:   Gesindel   B: man auf französisch - Grusswort   C: Preiswertes   

     D: Nicht neuen - Musiknote (verkehrt)   E: Musiknote - Flügel franz. Mz.

     F: Filmempfindlichkeit - Element   G: Schnellzug Deutschland - Schweiz. Kanton Abk. - Münze

    H: Geschmackstoff - Bindewort   I: Prädikat - Hostie   J:  Erläutern

     

    Senkrecht

    1. Rühmen   2. Einfarbig - ital. Haus   3. Musiknote - Rumänische Münze   4. Titan

    5. Ausgabe - Schweiz. Kanton Abk.   6. Engl. Vonrname  -  Hinterlassenschaft

    7. Fluss in Mecklenburg/Vorpommern - Lactoseintoleranz   

     8. Vorsilbe - Schwitzen franz.Form   9. Ruhegeld   10. Verletzungen am Occiput

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               H u m o r                                  Lösung N° 42

    Ärgert sich die junge Ehefrau: "Dauernd brütest du über deinen Kreuzworträtseln. Sag doch mal was Nettes zu mir!"
    "Gern, wie
     viel Buchstaben soll es denn haben?"  

     

    Die Tochter sitzt im Zimmer und versucht ein Rätsel zu lösen. Plötzlich fragt sie ihren Papa:
    - "Vati, Lebensende mit drei Buchstaben?"  
    Der Vater antwortet :  - "Ehe".

     

    Sylvie's Freund ist bei ihrem Vater und hält um ihre Hand an : 
    - Ich möchte ihre Tochter heiraten. 
    - Haben sie meine Frau gesehen ? 
    - Ja, aber ich ziehe ihre Tochter vor !

     

    Zwei Nachbarinnen im Gespräch :                                                       -   Würdest du dich bitte im Bikini im Garten hinlegen.                         -   Warum denn ?                                                                                 -   Damit sich mein Mann endflich entschlisst den Rasen zu mähen !

     

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    Eine 75 jährige Frau hat eine Vision, sie sieht Gott und spricht mit ihm. 
      Wie lange werde ich noch leben ? Und Gott antwortet : 
    -
       Es bleiben dir noch 35 Jahre zu leben !
    Nach dieser   Offenbarung lässt die alte Frau sich immer wieder ästhetisch operieren, die Haut wird gestrafft und die Nase neu geformt, das Fett wird abgesaugt…  So dass sie praktisch wie neu aussieht ! Sie denkt, wenn ich doch noch 35 Jahre leben kann sehe ich nun doch jünger aus. In demselben Jahr wird sie von einem Autoüberfahren und stirbt.   

    An der Himmelspforte angelangt empfängt sie Gott höchstpersönlich. Sie frägt ihn ohne weiteres 
    -
       Was ist passiert, sie haben mir doch noch 35 Jahre zu leben gegeben ? 
    Und Gott antwortet : 
      Donnerwetter, ich habe sie nicht wiedererkannt !   

     

     

     

    Ein alter Herr verkehrt im selben Seniorenclub wie eine Witwe die er im stillen liebt. Eines Tages nimmt er allen Mut zusammen und fragt sie ob sie ihn heiraten will. Mit Enthusiasmus sagt sie jaAm kommenden Tag telefoniert der alte Herr ihr. 

    -   Was ich ihnen zu sagen habe ist ein wenig peinlichGestern habe ich um ihre Hand gebeten, ich weiss nicht mehr ob sie mir ja oder nein gesagt haben… 
    -   Oh, 
    wie bin ich froh dass sie anläuten ! Ich erinnere mich, dass ich ja gesagt habe, ich weiss aber nicht mehr zu wem !...

     

     

     

    Eine 90-jährige und eine 100-jährige begiessen auf dem Friedhof die BlumenMeint die 90-jährige:

    -   Schau mal, ich habe mir ein neues Gießkännchen gekauft.  Darauf die 100-jährige:

    -   Lohnt sich das denn überhaupt noch?   Ein wenig später nach dem Gießen sagt die 100-jährige:

    -   Mir tun die Füße weh. Ich fahr jetzt mit dem Bus nach Hause.   Erwidert die 90-jährige:

    -   Lohnt sich das denn überhaupt noch?

     

     

     

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